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selfdetach at the pixelache

selfdetach will be shown during the Pixelache at the Kiasma Museum of Contemporary Art in Helsinki.

PAGE

The PAGE Magazin features our self.detach project in there 05/2008 issue.
Thx to Jens Franke.

self.detach video

More Information after the click:

http://www.selfdetach.net

self.detach

self.detach

Am Anfang stand die Idee, Datenstreams zu visualisieren, in den Mittelpunkt der Arbeit rückte dabei der RSS-Livefeed von Flickr, einem Webservice, auf dem Millionen User minütlich tausende Fotos hochladen.

Beim Betrachten des Streams wurde offensichtlich, dass das interessante an Flickr eine soziale Auswertung der Daten ist, der Bilderstrom zeigt auffallend viele Fotos, die den Fotografen selbst abbilden. Es scheint, als würden viele user versuchen, durch Masse eine Identität auf Flickr zu inszenieren.

Eine andere Herangehensweise an die Themen Identität und Bildnis findet sich in in einer buddhistischen Meditationspraxis: im Legen eines Mandalas.
Ein Mandala ist das Abbild spiritueller Symbole, welche vom praktizierenden Buddhisten in tage- oder wochenlanger Arbeit aus farbigem Sand gestaltet werden, um nach der Fertigstellung wieder verwischt zu werden. Hintergrund ist, sich auf das dargestellte spirituelle Motiv zu konzentrieren, um im Idealfall die Ich-Anhaftung zu überwinden, sich sozusagen von seinem trügerischen, weil flüchtigen Ego zu trennen.

“self.detach” ist ein Objekt, welches nicht der quantitativen Auswertung der Daten dient, sondern einen kritischen Designansatz verfolgt. Der Livestream von Flickr wird konstant abgefragt. Die Bilder,welche mit den Begriffen „me“, „myself“, „i“, „ich“, „moi“ etc. getaggt sind, werden vergrößert gezeigt und Pixel für Pixel in ihre Farbbestandteile aufgelöst, dargestellt durch einen Partikelstrom auf dem Display, der durch tatsächlich fallende farbige Sandkörner ausserhalb der digitalen Welt weitergeführt wird. Die auf Flickr inszenierten Identitäten werden, wie ein fertiges Mandala, in farbige Partikel aufgelöst. Diese Zerlegung in die drei Grundfarben symbolisiert die Irrelevanz des in der digitalen Welt inszenierten Ichs.

Ein Projekt von Jens Wunderling und Tim Horntrich. © 2008

THE SOFTWARE


The Software written by Jens Wunderling

THE BEAUTY

DISPLAY

01_display.jpg 02_diplay.jpg 03_sand.jpg 04_fromtheback.jpg

ENGINEERING

skizzen.jpg

case1.jpg
case2.jpg decompser1.jpg

decompser2.jpg servo.jpg

PROTOTYPE

first_setup.jpg

first_setup_2.jpg

FIRST DEMO RUN

First demo run with all parts together. So far everything works fine but
makes a lot of noise.

double click to watch the movie.


all parts together screenlayout

DISPLAY, HACKING, SOLDERING

8″ Display

code_tuneing.jpg motor_driver.jpg